Die Gesetze in Thailand besagen, dass jedes Krankenhaus Patienten im Notfall behandeln muss. Zumindest dann, wenn es sich um lebenserhaltende Sofortmaßnahmen handelt. Im Anschluss an diese Soforthilfe muss die finanzielle Seite geklärt werden, bevor eine Weiterbehandlung erfolgt. Können Patienten nicht für eine Behandlung aufkommen, dann werden sie von privaten Krankenhäusern in sogenannte Regierungshospitale überwiesen.

Der Grund dafür liegt darin, dass private Krankenhäuser keinerlei finanzielle Hilfen vom Staat erhalten. Auch Stiftungen kommen nicht für Kosten auf. Außerdem bekommen Patienten keine finanzielle Unterstützung von der Botschaft. Dementsprechend würden die privaten Einrichtungen am Ende auf den Kosten sitzen bleiben. Zwar sind die Kosten für die medizinische Versorgung in Thailand vergleichsweise günstig, aber die kompletten Behandlungskosten sind vom Patienten im Voraus zu entrichten. Wer das nicht aufbringen kann, der hat ein Problem, sollte er krank werden.
Gut vorsorgen und versichern

Es ist wichtig, sich bereits im Voraus zu überlegen, was passiert, wenn man tatsächlich in Thailand krank wird

Vorsorgemaßnahmen können mit Sicherheit unterschiedlich ausfallen. Am praktischsten sind gewiss entsprechend gut aufgestellte Versicherungen, die für solche Kosten aufkommen. Eine Versicherung lässt sich relativ problemlos abschließen. Vorteilhaft ist außerdem, dass die Versicherungsbeträge in den allermeisten Fällen nicht zu hoch sind. Dafür gewährleisten die Versicherungsleistungen eine medizinische Versorgung, die dem europäischen Standard entspricht. Allerdings ist es wichtig, sich die Versicherungsunterlagen genau durchzulesen. Es gibt Wartezeiten und andere Einschränkungen, die im Zweifelsfall zu Problemen führen können.

Bei einer solchen Auslandskrankenversicherung müssen wichtige Leistungen von unnötigen Bausteinen unterschieden werden

Ein Einzelzimmer ist beispielsweise wahrscheinlich eher zweitrangig, wohingegen eine gute Versorgung absolut wichtig ist. Wartezeiten sind bei einem Versicherungsabschluss immer kritisch. Vor allen Dingen dann, wenn die Versicherung erst kurz vor der Abreise geschlossen wird. Dann ist es wesentlich sinniger, wenn etwas mehr bezahlt wird, dafür die Leistungen im Zweifel aber sofort greifen. Die Karte der Versicherung muss der Versicherte immer bei sich tragen. Allerdings nicht im Geldbeutel, sondern separat – falls die Geldbörse geklaut wird. Im Zweifelsfall auch auf der Rückseite vermerken, wer bei einem Unfall verständigt werden soll.
Geld für den Notfall auf die Seite legen

Wer krank wird, einen Unfall hat oder anderweitig Hilfe braucht, kann auch darüber nachdenken, für solche Notfälle ein separates Bankkonto zu führen. Das erfordert jedoch Konsequenz. Das Geld darf nämlich bloß im absoluten Notfall angetastet werden und ist ansonsten tabu. Wie viel Geld dort hinterlegt wird, hängt von den eigenen Ansprüchen und Bedürfnissen ab. Allerdings muss bedacht werden, dass viele Untersuchungen zwar günstiger als in Deutschland sind, aber mehrere Untersuchungen eben auch Geld verschlingen. Dazu kommt meistens noch ein Krankenhausaufenthalt. Aus vielen kleinen Beträgen wird schnell eine hohe Summe.

Wer sich für das Konto entscheidet, muss jemandem eine Vollmacht aushändigen. Derjenige muss im medizinischen Notfall auf das Geld zurückgreifen können. Immerhin kann ein Unfall dafür sorgen, dass man bewusstlos ist oder anderweitig keinerlei Möglichkeit mehr hat, Entscheidungen zu treffen. Es sollte sich hierbei unbedingt um einen Menschen handeln, dem man voll und ganz vertrauen kann. Im Zweifelsfall geht es nicht nur um finanzielle, sondern auch medizinische Entscheidungen.

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