Mit schätzungsweise 400 Millionen Anhängern ist der Buddhismus eine der größten Weltreligionen. Der Buddhismus begründet auf den Lehren des Buddha. Der Glaube definiert sich weniger über die Religionszugehörigkeit. Dafür weitaus mehr über ein Leben, das nach den richtigen Werten gelebt wird. Zu dem Buddhismus gehört auch der Glaube an die Wiedergeburt und an ein Bewusstsein, das nicht an den Körper gebunden ist.

Der Buddhismus baut ganz elementar auf Achtsamkeit und Miteinander auf und vermittelt Werte, die religionsunabhängig sind. Das mag einer von vielen Gründen sein, weshalb die Lehren des Buddhismus bei vielen Menschen großen Anklang finden. Die buddhistischen Bibeln sind in insgesamt 3 Gruppen eingeteilt und nach Lehrstufen gestaffelt.

Feiertage im buddhistischen Glauben

Es gibt insgesamt drei buddhistische Feiertage, die allesamt auf einen Vollmond fallen. An Makha Bucha (Februar/März) gedenken Buddhisten einer einstigen Wundererscheinung. Im Mai wird an Wisakha Bucha Buddhas Geburt erinnert. Im Juli ist Asaanha Bucha, die Erinnerung an die allererste Predigt Buddhas.

Mönche und deren Bedeutung in Thailand

Der Buddhismus hat sich von Indien aus in viele Länder verbreitet. Dies hatte zur Folge, das viele von den ursprünglichen Lehren verloren gingen. Manche sind mittlerweile gar nicht mehr vorhanden, andere nur noch in veränderter Form. Der eigentliche Sinn so mancher Lehre wurde über die Jahre hinweg erweitert. Es kamen Denkweisen hinzu, Einheimische haben sie angepasst oder anderweitig verändert. Zudem haben Traditionen sie angereichert. Die heutigen Lehren Buddhas sind deshalb auch bloß noch teilweise mit den damaligen Lehren zu vergleichen. Die Werte sind allerdings nach wie vor unverändert. Achtsamkeit ist ein wesentlicher Baustein im Buddhismus. Darüber hinaus glauben Thais, dass Mönche auf Komfort, Wohlstand und dergleichen verzichten und sich voll und ganz für den Buddhismus aufopfern müssen. Nur so erwerben sie sich die höchsten Verdienste. Die Aufgabe sämtlicher Besitztümer soll Erleuchtung bringen. Der Gang in ein Kloster ist für Buddhisten vollkommen normal. Wie lange er sich dort aufhält, ist jedem freigestellt. Manche gehen für einige Wochen, während andere ihr gesamtes Leben dort verbringen. In den allermeisten Fällen ziehen die Männer aus Dankbarkeit der Eltern gegenüber für eine Weile in das Kloster. Die Eltern haben in Thailand nämlich einen hohen Stellenwert. Ein Leben im Kloster geschieht aus reiner Überzeugung und aus tiefem Glauben und bedarf mancher Prüfung, die der Mönch zuerst durchlaufen muss.
Buddhas Lehren im Alltag

Die Werte im Buddhismus sind zum Teil so gestrickt, dass sie auch im Alltag anwendbar sind – nicht nur von Mönchen, sondern auch jedem anderen Menschen auf der Welt. Ein förderlicher Lebensweg sieht vor, möglichst einfach, natürlich und bescheiden im Einklang mit der Natur zu leben. Nur Gutes tun und dabei immer mehr geben als nehmen. Auf andere Menschen achten und niemals jemandem schaden. Das Ziel ist immer ein gesundes Mittelmaß. Man darf niemanden ins Unglück stürzen und sollte seinen Mitmenschen gegenüber immer positiv gestimmt sein. Positive Gedanken bestimmen den Alltag, denn negative Gedanken, Vorurteile, Missgunst und Hass verunreinigen den Geist und sind schädlich. Wesentlich ist in jeder Situation, sich auf die wichtigen Dinge im Leben zu beruhen und den Geist rein zu halten.

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