Im Jahr 2014 richteten sich die Augen der Weltöffentlichkeit häufiger aufgrund blutiger Zwischenfälle nach Thailand. Die Auseinandersetzungen zwischen Regierungs- und Oppositionsanhängern sind vielen Asientouristen noch gut in Erinnerung.

Das Land drohte im Bürgerkrieg zu versinken, als für einen kurzen Zeitraum sogar der Ausnahmezustand erklärt wurde.Glücklicherweise hatten sich die brutalen Zwischenfälle nach einigen Wochen beruhigt, nachdem eine Militärregierung die Macht übernahm.

Ein Rückschlag erfolgte jedoch im September 2014, als zwei Rucksacktouristen aus Großbritannien ermordet aufgefunden wurden. Die Sicherheitsdebatte ist seitdem wieder in vollem Gang.

Die Zahlen zur Kriminalität in Thailand

Die Statistitiken lesen sich auf den ersten Blick nicht gut

Laut Auswärtigem Amt steigt die Anzahl der Verbrechen in den Urlaubsgegenden seit Jahren. Die weltweit bekannten Regionen um Phuket, Pattaya und Ko Samui haben mehr denn je mit Raubüberfällen zu kämpfen. Wo sich die Gewalt bisher unter den Thais verteilte, weiten sich die Überfälle mittlerweile auch auf Touristen aus. Selbst vor Morden wird nicht mehr zurückgeschreckt, wie einige Beispiele aus der Vergangenheit belegen: Ein deutscher Barbesitzer wurde ermordet, nachdem es Streit um einen Motorroller gab. Ein amerikanischer Fahrgast fiel einem Taxifahrer zum Opfer, als dieser seinen überteuerten Fahrpreis durchsetzen wollte und ein Engländer starb, weil er ungewollt zwischen die Fronten zweier rivalisierender Verbrecherbanden geriet.Die Polizei ist durch mangelnde Ausbildung und fehlende Ausrüstung machtlos, sodass kaum ein Mord im Anschluss aufgedeckt wird. Ein weiterer Schauplatz der Gewalt ist die Ferieninsel Koh Phangan, auf der es bei den berüchtigten Vollmondpartys immer wieder zu Vergewaltigungen kam, nachdem europäische Touristinnen mit Drogen handlungsunfähig gemacht wurden.

 

Doch nicht nur in den Touristenhochburgen kommt es zu Akten der Gewalt, denn gleiches gilt für die unzugänglichen Grenzregionen nach Malaysia im Süden und Kambodscha im Osten. Hier, in den muslimischen Gegenden des Landes, häufen sich Berichte über Angriffe auf Rucksacktouristen.

Einfache Verhaltensregeln beachten

Zahlreiche Beispiele werfen ein schlechtes Bild auf Thailand und dennoch lässt sich sagen, dass der Staat immer noch als sicher bezeichnet werden kann. Die Kriminalitätsrate liegt insgesamt auf durchschnittlichem europäischem Niveau, jedoch ist Korruption sehr weit verbreitet und auch die Mordrate ist höher als andernorts auf der Welt. Touristen können das Königreich in Südostasien jedoch gefahrlos bereisen, wenn sie einfache Verhaltensregeln beachten.In erster Linie gilt dabei, sich normal zu verhalten. Wer in Deutschland nicht unbedingt ein Künstler des Hütchenspiels ist, sollte es auch in Thailand unterlassen, sein Glück herauszufordern. Im Dunkeln sind unbeleuchtete Straßen und Strände zu meiden und die Wege nach Hause sollten nicht alleine bewältigt werden. Geschlechterspezifisch sei Männern geraten, die Flirtversuche thailändischer Prostituierten einfach zu ignorieren und Frauen sollten nur in Begleitung reisen. Ein besonderes Augenmerk muss auf Motorradfahrer gelegt werden, da diese des Öfteren versuchen, Handtaschen im Vorbeifahren zu stehlen.Außerdem ist es wichtig in Menschenmengen auf seine Wertgegenstände zu achten, was aber wohl auf sämtliche Touristenorte der Welt zutrifft. Vorsicht ist bei Fahrten mit Taxi oder Tuk-Tuk geboten. Die Preise hierfür sollten im Vorfeld ausgehandelt werden, um Überraschungen zu vermeiden.

Achten Ausländer auf diese einfachen Verhaltensregeln, so wird der Thailandaufenthalt zum Vergnügen und Touristen werden feststellen, dass die Thais ein freundliches und zuvorkommendes Volk sind.

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